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was ist Psychomotorik ?:
Man bezeichnet damit eine seit fast vierzig Jahren bestehende heilpädagogische Richtung, die über Bewegung Einfluss auf die Gesamtpersönlichkeitsentwicklung von Kindern nehmen will.
Psychomotorik berücksichtigt den engen Zusammenhang zwischen Bewegungsverhalten und psychischen Erleben des Kindes und bietet eine gute Möglichkeit der Prävention sowie Rehabilitation.
Psychische Befindlichkeiten und Prozesse, die das Kind häufig sprachlich nicht auszudrücken vermag, äußern sich auch in seinem Bewegungsverhalten. Über Bewegungsspiele und -aufgaben wird die Kontaktaufnahme zum Kind erleichtert, es reagiert auf diese Angebote unmittelbarer und spontaner, lässt sich leichter zur Aktivität und zum Mitmachen anregen.

wem nüzt Psychomotorik ?:
Grundsätzlich jedem Menschen, aber insbesondere Kindern, die in „ihrer Entwicklung auffällig, verzögert oder beeinträchtigt erscheinen“, wie zum Beispiel:

  • Kinder, die sich nur sehr wenig zutrauen und einen gehemmten, ängstlichen Eindruck machen.
  • Sehr unruhige und „bewegte“ Kinder, die sehr unkonzentriert scheinen.
  • Kinder, die auffallen, weil sie ständig stolpern, anstoßen oder hinfallen, linkisch und ungeschickt wirken.
  • Kindern mit Defiziten in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen.
  • Kinder mit Sprachauffälligkeiten, Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, Entwicklungsrückständen.

Prinzipien der Psychomotorik :
Keine funktions- und symptomorientierten Übungen, die dem Ausgleich spezieller Schwächen dienen. Stattdessen soll das Kind seinen Körper annehmen und mit ihm umgehen lernen, es soll sich selbst als wichtigen Teil einer Gruppe erfahren und über die Bewegung in all seinen Sinnen angesprochen werden. (von den Stärken ausgehend)

  • Ein vorläufiger Verzicht auf Leistungsgedanken und Wettbewerbscharakter
  • Das Erlernen einer möglichst großen Variationsbreite von Bewegungshandlungen in unterschiedlichen Situationen. Viel sinnliche Erfahrungsmöglichkeiten (Wahrnehmungsschulung)
  • Kennenlernen des eigenen Körpers, Entwicklung des Körperschemas
  • Bewegung als Kommunikationsform, durch die es Kontakt zu Anderen aufnimmt. Förderung von sozialem Verhalten und Integration von Außenseitern


  • Bitte die Anmeldung   in der Geschäftstelle abgeben.


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